Bauflash durchsuchen...

Mediadaten

Download Mediadaten 2020

Schweizweite Lancierung des Programms «erneuerbar heizen»

Mitte Janaur wurde an der Swissbau das Programm «erneuerbar heizen» des Bundes lanciert. Das Programm begleitet Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer beim Umstieg von einem fossilen auf ein erneuerbares Heizsystem. Um die Klimaziele zu erreichen, müssen 900'000 fossile Heizungen in Schweizer Wohngebäuden bis 2050 ersetzt werden. Das Programm umfasst diverse Kommunikationsaktivitäten sowie eine neutrale Beratungsdienstleistung.

Der Schweizer Gebäudesektor verursacht rund ein Drittel der gesamtschweizerischen CO2-Emissionen. In rund 60% aller Wohngebäude steht noch eine Öl- oder Gasheizung. Nur wenn diese bis 2050 durch eine Alternative ersetzt werden, erreicht die Schweiz die Klimaziele. Mit dem Programm «erneuerbar heizen» leistet der Bund einen wirkungsvollen Beitrag dazu. Das Programm startete mit einer Kommunikationsoffensive an der Swissbau in Basel, einem Werbespot und der zentralen Plattform www.erneuerbarheizen.ch.


Sensibilisierung, Impulsberatung und Kostenrechner

Das mehrjährige Programm unterstützt Installateure und Beraterinnen mit Fakten und Hilfsmitteln und sensibilisiert die Hausbesitzenden frühzeitig. Denn Untersuchungen haben gezeigt, dass weniger als die Hälfte beim Heizungsersatz erneuerbare Alternativen prüft. Mit der Impulsberatung wurde eine neutrale und professionelle Beratungsdienstleistung für Einfamilienhäuser und kleinere Mehrfamilienhäuser geschaffen. Gemeinsam mit der Beraterin oder dem Berater findet der Gebäudebesitzer die passende erneuerbare Lösung für die Heizung.
 
Der auf www.erneuerbarheizen.ch auffindbare Heizungskostenrechner zeigt, dass sich mit erneuerbaren Lösungen langfristig die Heizkosten senken und damit Kosten sparen lassen. Der Betrieb einer erneuerbaren Heizung ist fast immer günstiger als jener einer fossilen Heizung.
 

Trägerschaft mit vielen Partnern

Das Programm erfreut sich einer breiten Abstützung. Nebst EnergieSchweiz, tragen die Kantone, Städte und Gemeinden sowie Branchenorganisationen wie Minergie oder Suissetec und Partner aus der Wirtschaft das Projekt mit.