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Mediadaten

Kompetenzen aus Architektur und Holzbau gezielt nutzen

Charles von Büren

Holz als Baumaterial bietet technische, ökologische und wirtschaftliche Vorteile. Um diese gezielt zu nutzen, sind spezifische Kenntnisse gefragt, auch bei Architektinnen und Architekten. Diese vermittelt eine Weiterbildung der Berner Fachhochschule praxisorientiert an Objekten wie der Jugendherberge Gstaad-Saanenland.

Kürzlich wurde bei einem Wettbewerb für eine Wohnsiedlung im Raum Luzern Holz als Baustoff bindend vorgeschrieben – eine Premiere. Gleichzeitig erhielten die Büros fachliche Unterstützung durch einen Holzbauspezialisten. Das wirft die Frage auf, ob Planen und Realisieren von Holzbauten spezielles Wissen bedingen und ob sich deren Prozesse von andern Bauweisen unterscheiden?

Planungsprozesse beim Holzbau sind anders

Zwei Spezialisten der Berner Fachhochschule, Ingenieur Andreas Hurst, Studienleiter MAS Holzbau und Architekt Hanspeter Bürgi, Professor für Architektur und Entwurf geben dazu klare Antworten: Für den Holzbau sei tatsächlich ein spezielles technisches und gestalterisches Wissen gefragt. Das Spiel mit den verschiedenen technischen Möglichkeiten von Holz und Holzwerkstoffen sei wesentlich, um für die konkrete Aufgabe die geeignetste Wahl zu treffen. Aber auch der anisotrope und hygroskopische Werkstoff Massivholz wie auch die vielseitigen Holzwerkstoffe müssten verstanden sein, um die volle und sehr langandauernde Leistungsfähigkeit des Holzbaus zu garantieren. Beim Bauen mit Holz geht es darum, alle Bauelemente und technischen Einrichtungen intelligent und effizient zu kombinieren sowie die Möglichkeiten der Vorfertigung, verbunden mit hoher Qualität und kurzer Bauzeit, zu nutzen. Andreas Hurst und Hanspeter Bürgi betonen, dies gelinge, wenn die Kompetenzen der Architektinnen und Architekten, der Holzbauingenieurinnen und Holzbauingenieure wie auch der Holzbauunternehmen gezielt genutzt und diese sehr früh in den Planungsprozess einbezogen werden.

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Die Dämmung der Bodenplatte sorgt im Neubau für warme Füsse

Mit JACKODUR Atlas von Grund auf gut gedämmt:

Wer heutzutage neu baut, der weiss: Am Thema Energieeffizienz und somit an einer hochwertigen Wärmedämmung führt kein Weg vorbei. Während das Vermeiden der Energieverluste über Fassade und Dach selbstverständlich geworden ist, wird hingegen häufig noch auf einen Wärmeschutz unter der Bodenplatte des Neubaus verzichtet – ein Versäumnis, das nachträglich nicht mehr zu beheben ist. Wir erklären, warum die Bodenplattendämmung so wichtig ist und welche Vorteile sie für das Raumklima bietet.

Ohne Wärmeschutz geht es nicht: Eine hochwertige Wärmedämmung ist wichtig – alleine schon, um die gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz zu erfüllen. Doch häufig wird noch auf eine Wärmedämmung unter der Bodenplatte verzichtet. Allerdings lässt sich dieses Versäumnis später nicht mehr beheben, eine nachträgliche Dämmung ist hier nicht möglich. Ohne Wärmeschutz zum Erdreich kann jedoch viel Wärme verloren gehen. Deshalb sollte eine Bodenplattendämmung stets in die Bauplanung einbezogen werden: Sie sorgt buchstäblich für warme Füsse im Neubau.

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Wasserkraftwerk Eglisau-Glattfelden: Neugestaltung der Fischtreppe

Das Wasserkraftwerk Eglisau-Glattfelden ist seit 1920 in Betrieb, es steht unter Denkmalschutz und darf deshalb baulich nicht verändert werden.

Die Überwindung von Kraftwerken und Wehren ist für die Fische nur durch sogenannte Aufstiegshilfen möglich. Das Ressort Wasserbau der Betreiberin Axpo hatte hier eine spezielle Konstruktion für den Aufstieg unterschiedlichster Fischarten auf den Weg gebracht. Zum einen der aufwändige Umbau der bestehenden Fischtreppe und zum anderen durch den Einbau eines Fischlifts. Mit diesen Massnahmen werden nun neue Lebensräume für Fische und Amphibien geschaffen.

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Tragwerksertüchtigung für das Gebäude «Coop Basel Gundeli»: Verstärkt und sicher in die Zukunft.

Der Gebäudekomplex an der Güterstrasse 190 in Basel, besser bekannt als «Coop Basel Gundeli» bietet der lokalen Bevölkerung alles für den täglichen Bedarf. Mit dem Wandel der Zeit und der heutigen Einkaufsnachfrage nach frischen Produkten, Bio-Qualität und einem generell breiteren Produktsortiment, veränderte sich auch die Beanspruchung des Gebäudes. Schnellere Warenumschläge, kurzlebigere Nutzungszyklen von Gebäudeteilen beanspruchen den Gebäudekomplex auf ihre eigene Weise. Dies kann je nachdem umfassende Umbauten notwendig machen. Manchmal genügen jedoch bereits kleinere gezielte Eingriffe – wirtschaftliche Lösungen, die den regulären Betrieb kaum beeinträchtigen.

Dies traf auch auf die Einstellhalle an der Güterstrasse 190 zu. Da auf dem oberen Geschoss die Ausnutzung verändert wurde, musste die Decke der darunterliegenden Ebene – die Kundenparkgarage – verstärkt werden. Diese nachträgliche Befestigungslösung dient der Tragwerkertüchtigung und wurde mittels Einbringung von Zugankern im Stützenbereich realisiert. So kann auch zukünftig die sichere Nutzung der Kundenparkplätze garantiert werden.

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Gebäuderisse infolge Bodensenkungen

Durch die Uretek Deep Injections®- Methode können Wohnhäuser, Gewerbebauten, historische Bauten, Schwimmbäder, usw. ohne Aushub oder Maurerarbeiten geräuscharm und praktisch ohne Staubauswirkung mit sofortiger Wirkung aus Senkungen befreit und Böden stabilisiert und verdichtet werden.

Art der Schäden und deren Ursache

Risse im Mauerwerk trüben oftmals das Bild vom schönen, gepflegten Eigenheim. Sie treten an den Stellen auf, die den geringsten Widerstand aufweisen, um sich dann in anderen Bereichen des Gebäudes auszubreiten und dadurch eine permanente Schwächung des Gebäudes hervorzurufen. Ursache dafür sind Senkungen des Baugrunds. Für diese Schäden verantwortlich sind oft schlechte Bodenqualität, fehlendes Fundamentsystem, Veränderungen des Wasserhaushaltes wie z.B. Bäume mit hohem Wasserbedarf zu nahe am Haus, Absenkung des Grundwasserspiegels, Auswaschungen durch starke lokale Wasserzuflüsse, Erschütterungen durch Schwerlastverkehr, Aushub einer Baugrube auf dem Nachbargrundstück usw.

Problemlösung mit demUretek-Verfahren

In einem solchen Fall bietet sich das patentierte, in über 30 Ländern angewandte, bereits tausendfach bewährte Uretek-Verfahren an. Die 1975 in Finnland entwickelte Uretek FloorLift®-Methode ist die schnellste und präziseste Lösung zur Konsolidierung des Untergrunds, sowie zur Sanierung von Setzungsproblemen bei Betonplatten.

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