Bauflash durchsuchen...

Mediadaten

Indoor-Navigation über das Lichtnetzwerk

Asset Tracking

Jedes Gebäude verfügt in der Regel über eine funktionierende Lichtinfrastruktur. Unternehmen können diese auch als Basis für vernetzte Prozesse im Internet der Dinge nutzen. Dies eröffnet ganz neue Möglichkeiten wie etwa die durchgängige Verwaltung und Nachverfolgung von Betriebs- und Produktionsmitteln.

Mit der digitalen Transformation nimmt die Bedeutung des Internet der Dinge (Internet of Things / IoT) enorm zu. Die Technologie bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten wie beispielsweise die Vernetzung smarter Geräte von Konsumenten über das Internet. Aber auch Unternehmen können die Effizienz ihrer Wertschöpfungsprozesse im Rahmen einer durchgängigen, online-basierten Kommunikation deutlich erhöhen. Mit der zunehmenden Verbreitung des IoT steigt jedoch die Komplexität der Vernetzung. Um diese zu verringern, ist es wichtig, die Kommunikation der Geräte auf einer einheitlichen Plattform zu harmonisieren und zu standardisieren.

Hierfür macht es Sinn, bereits bestehende Netzwerke in Gebäuden wie etwa die Lichtinfrastruktur für das Internet der Dinge zu nutzen. Dies birgt zahlreiche Vorteile in sich: Künstliches Licht ist überall dort präsent, wo Menschen sich aufhalten – ob in Gebäuden oder auf Strassen. Unzählige Lichtquellen bilden ein engmaschiges und durchgängig verbundenes Netzwerk. Mittels einer IP-Anbindung lässt sich diese lichtbasierte Infrastruktur für das Internet der Dinge nutzen. Ein weiterer Vorteil: Lichtsysteme verfügen immer über eine eigene Energieversorgung. Diese lässt sich problemlos auch für in den Leuchten integrierte, internetfähige Geräte nutzen. Beispielsweise können Sensoren und sonstige digitale Elemente wie Beacons darüber mit Netzstrom versorgt werden, aufwändige Batteriewechsel sind nicht erforderlich. Zudem verfügen die meisten Leuchten über ausreichend Platz für die Integration von Sensoren, was sie zur perfekten Drehscheibe für die Erfassung und die Kommunikation von Daten macht. So bildet die Lichtinfrastruktur aufgrund ihrer Omnipräsenz und der flexiblen Erweiterbarkeit die optimale Basis für das IoT.

Weiterlesen: Indoor-Navigation über das...

Checkliste: 7 Fehler bei der Gebäudeautomatisierung und wie man sie vermeidet

PEAKnx erläutert, wie ein Smart Home auch smart bleibt

Das Haus der Zukunft denkt mit, ist sicherer und kosteneffizient. Wer träumt nicht von einem Smart Home? Dank zahlreicher Möglichkeiten der Gebäudeautomatisierung sind diese Wünsche für TGA-Planer und Systemintegratoren auch kein Hexenwerk mehr. Doch damit das Zuhause am Ende wirklich smart ist, ist es wichtig, die gewünschten Funktionen frühzeitig und vor allem lückenlos zu planen. PEAKnx (http://peaknx.com), Hersteller von Lösungen für Haus- und Gebäudeautomatisierungen aus Darmstadt, zeigt in einer Checkliste die sieben häufigsten Fehler, die während eines Smart Home-Projekts auftreten können – und wie man diese von Anfang an vermeidet.

  1. Die Planung der Gebäudeautomatisierung ist nicht detailliert genug
    Damit das Bauprojekt zu einem durchweg intelligenten Zuhause führt, ist es unerlässlich, viel Zeit in dessen Planung zu investieren. Die Ziele der Hausbesitzer sollten bis ins kleinste Detail abgeklärt werden, da schon ein falsch platzierter Schalter später Folgen für die Anordnung des Mobiliars hat.

  1. Die eingesetzten Lösungen sind nicht miteinander kompatibel
    Bei der Produktauswahl muss alles zusammenpassen und am besten dem KNX-Standard entsprechen – damit die jeweiligen Aktoren und Sensoren auch richtig miteinander kommunizieren.

    Weiterlesen: Checkliste: 7 Fehler bei der...

Von der Ruine zum Niedrigenergiehaus: Sanierungsprojekt setzt auf ausgeklügeltes Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung

Installation eines dezentralen Belüftungssystems

Energieeffizienz steigt von einem G- auf A+++-Rating

Sowohl für sanierte als auch für neue Wohnhäuser gilt in Deutschland die Energieeinsparverordnung (kurz EnEV). Darüber hinaus wurde im dritten Aktionsplan zur Nationalen Energieeffizienz (NEEAP 3) von 2014 festgelegt, dass bis 2020 EU-weit im privaten Wohnbereich 10.355 GWh Energie eingespart werden sollen. Die Anforderungen an Bauvorhaben steigen dadurch stetig: Fehlt ein umfassendes System zur bedarfsgerechten Belüftung, kann es zu Feuchteschäden und Schimmelbefall kommen, was für die Gesundheit der Bewohner und die Haussubstanz schwerwiegende Folgen haben kann. Der Einbau eines gut funktionierenden Belüftungssystems hilft nicht nur bei der bedarfsgerechten Zu- und Ableitung der Luft, es können auch Energie und Betriebskosten effektiv eingespart werden. Das wurde nun mithilfe von einem Dutzend e2- sowie ego-Belüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung von LUNOS Lüftungstechnik GmbH für Raumluftsysteme in einer grundsanierten, 300 Jahre alten Ruine umgesetzt, die 2016 im irischen Clane, County Kildare, zu einem Niedrigenergie-Familienhaus umgebaut wurde.

Seit dem 1. Januar 2016 gelten in der gesamten EU neue Richtlinien für die Einstufung der Energieeffizienzklassen bei Lüftungssystemen für Wohnhäuser. Damit wird die Richtlinie 2009/125/EG mit der Verordnung (EU) Nr. 1253/2014 und der delegierten Verordnung (EU) Nr. 1254/2014 verbindlich umgesetzt. Die Kernaussage ist klar: Die Hersteller sind in der Pflicht, ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verordnung energieeffizientere Lüftungsgeräte zu liefern. Planer und Anlagenbauer müssen die Verordnung kennen und umsetzen, da sie großen Einfluss auf die technische Auslegung von Lüftungsgeräten hat – gerade auch bei sanierungsbedürftigen Gebäuden, deren Technik diese Standards mitunter nicht mehr erfüllt und deshalb erneuert werden soll. Um zu gewährleisten, dass das geplante Gebäude den Bestimmungen gerecht wird, wird es mit einem Referenzgebäude verglichen. Bereits bei kleinen Abweichungen an einer Stelle muss an anderer Stelle für einen entsprechenden Ausgleich gesorgt werden. Diese EU-Verordnung ist im Umfeld einer Vielzahl anderer sogenannter Ökodesign-Richtlinien entstanden, welche die Mindest-Energieeffizienz von Produkten regeln.

Weiterlesen: Von der Ruine zum...

Unterwegs in die Energiezukunft

Rückblick türöffner-events 2017

Durch offene Türen sehen und erfahren wie bereits heute die Energiezukunft gelebt wird. Elf Mal bot sich diese Gelegenheit im Rahmen der türöffner-events 2017 des energie-cluster.ch. Gezeigt wurden neue innovative Lösungen, Projekte und Technologien, wie die Digitalisierung die Baubranche verändert und neue Dienstleistungen angeboten werden. Das Publikumsinteresse war gross, ebenso die Vielfalt der Zukunftsperspektiven, die hinter den offenen Türen zum Vorschein kamen.

Angelockt vom Motto «gelebte Energiezukunft», fanden sich von März bis Juni Fachleute und Intressierte zwischen Vaduz und Interlaken zu Veranstaltungen ein, die sich mit den Möglichkeiten der Energieeffizienz und ihrer Förderung in spezifischen Regionen befassten und spezifische technische Konzepte vorstellten, etwa auf dem Gebiet der Photovoltaik (unter Berücksichtigung ästhetischer Aspekte) oder der Wärmepumpen. Die Zahl der Teilnehmenden belief sich jeweils auf ca. 70 Personen, zwei türöffner-events waren ausgebucht. Viermal fand anschliessend an die Referate eine spannende Betriebsbesichtigung statt, im Werkhof Münsingen stand der Rundgang durch das Minergie-P-ECO zertifizierte Gebäudeensemble mit Vorbildcharakter auf dem Programm. Und stets gab es abschliessend einen Apéro, an dem quasi «zwischen Tür und Angel» in einem gemütlichen Rahmen noch der Austausch mit den Referentinnen und Referenten und den Fachleuten der den Anlass begleitenden Tischmesse gepflegt werden konnte.

Weiterlesen: Unterwegs in die...

Solarunterkonstruktionen der Firma Richard Brink unterstützen Energieversorgung der HEGGEMANN AG

Vom Dach direkt in die Produktion

Natürliche Ressourcen schonen und dabei Betriebskosten senken sind die Ziele des Konzepts «Ökologisches Projekt Für Integrierte Umwelt-Technik» (ÖKOPROFIT), für das sich Kommunen und örtliche Wirtschaft zusammenschließen. Diese Ambition teilt auch die Bürener HEGGEMANN AG. Als ausgezeichnetes ÖKOPROFIT-Unternehmen entschied sich die Firma, eine Photovoltaik-Anlage auf den Dächern ihrer Produktionshallen installieren zu lassen. Auf den insgesamt 6.500 m2 großen Flächen hat die beauftragte Udo Deppe Energietechnik GmbH, Salzkotten, Solarmodule mit einer Gesamtleistung von circa 330.000 kWh pro Jahr montiert. Für die Standfestigkeit der Module sorgen Solarunterkonstruktionen vom Typ Miralux 3 der Firma Richard Brink. Dank der Ost-Westausrichtung der Produktvariante ist eine ganztägige Energiegewinnung gewährleistet. Zudem ermöglichte das System den schnellen und einfachen Aufbau der kompletten Anlage.

Der Standort der HEGGEMANN AG spiegelt bereits ihre Ausrichtung wider: Ansässig am Flughafen Paderborn Lippstadt, hat sich der Zulieferer auf die Luftfahrt-, Weltraum- und Automobilindustrie spezialisiert. Der Entwicklungs- und Fertigungspartner für kundenspezifischen Leichtbau legt sowohl bei seinen Technologien als auch beim Produktionsprozess großen Wert auf Nachhaltigkeit. Um die zukunftsweisenden Lösungen ressourcenschonend herzustellen, ließ die HEGGEMANN AG eine Photovoltaik-Anlage auf ihren Flachdächern errichten. Diese bieten die notwendige Tragfähigkeit und Ausrichtung.

Weiterlesen: Solarunterkonstruktionen der...