Bauflash durchsuchen...

Mediadaten

Download
Mediadaten 2018

Indoor-Navigation über das Lichtnetzwerk

Asset Tracking

Jedes Gebäude verfügt in der Regel über eine funktionierende Lichtinfrastruktur. Unternehmen können diese auch als Basis für vernetzte Prozesse im Internet der Dinge nutzen. Dies eröffnet ganz neue Möglichkeiten wie etwa die durchgängige Verwaltung und Nachverfolgung von Betriebs- und Produktionsmitteln.

Mit der digitalen Transformation nimmt die Bedeutung des Internet der Dinge (Internet of Things / IoT) enorm zu. Die Technologie bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten wie beispielsweise die Vernetzung smarter Geräte von Konsumenten über das Internet. Aber auch Unternehmen können die Effizienz ihrer Wertschöpfungsprozesse im Rahmen einer durchgängigen, online-basierten Kommunikation deutlich erhöhen. Mit der zunehmenden Verbreitung des IoT steigt jedoch die Komplexität der Vernetzung. Um diese zu verringern, ist es wichtig, die Kommunikation der Geräte auf einer einheitlichen Plattform zu harmonisieren und zu standardisieren.

Hierfür macht es Sinn, bereits bestehende Netzwerke in Gebäuden wie etwa die Lichtinfrastruktur für das Internet der Dinge zu nutzen. Dies birgt zahlreiche Vorteile in sich: Künstliches Licht ist überall dort präsent, wo Menschen sich aufhalten – ob in Gebäuden oder auf Strassen. Unzählige Lichtquellen bilden ein engmaschiges und durchgängig verbundenes Netzwerk. Mittels einer IP-Anbindung lässt sich diese lichtbasierte Infrastruktur für das Internet der Dinge nutzen. Ein weiterer Vorteil: Lichtsysteme verfügen immer über eine eigene Energieversorgung. Diese lässt sich problemlos auch für in den Leuchten integrierte, internetfähige Geräte nutzen. Beispielsweise können Sensoren und sonstige digitale Elemente wie Beacons darüber mit Netzstrom versorgt werden, aufwändige Batteriewechsel sind nicht erforderlich. Zudem verfügen die meisten Leuchten über ausreichend Platz für die Integration von Sensoren, was sie zur perfekten Drehscheibe für die Erfassung und die Kommunikation von Daten macht. So bildet die Lichtinfrastruktur aufgrund ihrer Omnipräsenz und der flexiblen Erweiterbarkeit die optimale Basis für das IoT.

Weiterlesen: Indoor-Navigation über das...

Gleiche Voraussetzungen für den Holzbau schaffen

Die Planungsprozesse für Gebäude sind auf das Bauen in Beton- und Ziegelmassivbau ausgerichtet. Das vorgefertigte Bauen mit Holz hat in den letzten 20 Jahren durch technologische Innovationen und die Entwicklung hin zu nachhaltigen Bauten einen grossen Aufschwung erfahren. Das Korsett traditioneller Verfahrensabläufe und Planungsverfahren verhindert jedoch, dass dieses Potenzial ausgeschöpft wird. Ein internationales Projekt des Departements Technik & Architektur der Hochschule Luzern untersucht die Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, und zeigt Lösungsvorschläge für das Planen im vorgefertigten Holzbau auf.

Holz ist eine Schlüsseltechnologie für nachhaltiges Bauen: Als Rohstoff punktet es im Vergleich zu anderen mit einem geringen Anteil an grauer Energie, es ist kreislauffähig, CO2-neutral und wächst in heimischen Wäldern nach. Dank technologischer Entwicklungen erschliesst Holz sich auch neue Einsatzgebiete wie den Hochhausbau. Darüber hinaus bietet der vorgefertigte Holzbau perfekte Lösungen für die Verdichtung im urbanen Raum, einer wesentliche Bauaufgabe der Zukunft: Die witterungsgeschützte Fertigung in der Produktionshalle sorgt für kurze Umsetzungszeiten in dicht verbauten Gebieten und damit für eine reduzierte Belastung der Nachbarschaft; Just-in-Time-Anlieferung grossformatiger Elemente ermöglicht den Baubetrieb auch bei begrenzten Platzverhältnissen. Trotzdem wird das Potenzial des vorgefertigten Bauens mit Holz nicht ausgeschöpft. Das internationale Projekt «leanWOOD – Planen und Kooperieren für den vorgefertigten Holzbau», an dem das Kompetenzzentrum für Typologie & Planung in Architektur (CCTP) der Hochschule Luzern gemeinsam mit deutschen, französischen und finnischen Partnerinnen und Partnern aus Forschung und Wirtschaft beteiligt war, untersucht Gründe, mögliche Massnahmen sowie beispielhafte Prozess- und Kooperationsmodelle.

Weiterlesen: Gleiche Voraussetzungen für...

Digitalisierung im Baugewerbe heisst Zukunft mitgestalten

Charles Cahans

Die Digitalisierung hat Einzug in die Baubranche gehalten. Das Thema ist allgegenwärtig. Building Information Modeling (BIM) ist der dominierende Ausdruck und widerspiegelt neue Dimensionen der Baukultur in sozialer, technischer und kultureller Hinsicht. Darüber waren sich Experten anlässlich der Swissbau in Basel einig.

Die digitale Transformation ist in der Baubranche eine noch unterschätzte Chance. Das Building Information Modeling (BIM) steht für ein Konzept mit grossem Potenzial für technologische Innovationen sowie vernetztes Denken und Arbeiten. Die Digitalisierung bringt auch beim Bau neue Geschäftsmodelle, neue Vernetzungsformen, neue Arten von Disziplinen mit übergreifender Zusammenarbeit und auch neue Arbeitsprozesse ins Spiel. Daher ist der Aufruf an die gesamte Bauindustrie, mit mehr Gemeinsamkeiten und Kooperationen in die digitale Zukunft zu gehen, verständlich. Wie Experten an der diesjährigen Swissbau erklärten, sind das Kooperationsverhalten und die Vernetzung der entsprechenden Akteure noch zu wenig ausgeprägt. Bei der Nutzung der Digitalisierung hinkt die Bauwirtschaft in vielen Sektoren der ausländischen Konkurrenz hinterher. «Wir haben noch einen langen Weg vor uns», sagte der Präsident von «Bauen digital Schweiz», Markus Weber. Von einer Standardisierung in die Tiefe der Prozesse sowie einem systematischen und effizienten Umgang mit der enormen Datenmenge sei die Branche noch weit entfernt. Die Zukunft aber fordert eine durchgehende digitale Planung für den gesamten Bauprozess inklusive das Baunebengewerbe. Nur so entstehen Bauwerke der Zukunft, die als Ganzes und im gesamten Lebenszyklus optimiert sind. Die Digitalisierung werde die meisten Beteiligten produktiver und zielgerichteter machen, so die Hoffnung.

Weiterlesen: Digitalisierung im...

Checkliste: 7 Fehler bei der Gebäudeautomatisierung und wie man sie vermeidet

PEAKnx erläutert, wie ein Smart Home auch smart bleibt

Das Haus der Zukunft denkt mit, ist sicherer und kosteneffizient. Wer träumt nicht von einem Smart Home? Dank zahlreicher Möglichkeiten der Gebäudeautomatisierung sind diese Wünsche für TGA-Planer und Systemintegratoren auch kein Hexenwerk mehr. Doch damit das Zuhause am Ende wirklich smart ist, ist es wichtig, die gewünschten Funktionen frühzeitig und vor allem lückenlos zu planen. PEAKnx (http://peaknx.com), Hersteller von Lösungen für Haus- und Gebäudeautomatisierungen aus Darmstadt, zeigt in einer Checkliste die sieben häufigsten Fehler, die während eines Smart Home-Projekts auftreten können – und wie man diese von Anfang an vermeidet.

  1. Die Planung der Gebäudeautomatisierung ist nicht detailliert genug
    Damit das Bauprojekt zu einem durchweg intelligenten Zuhause führt, ist es unerlässlich, viel Zeit in dessen Planung zu investieren. Die Ziele der Hausbesitzer sollten bis ins kleinste Detail abgeklärt werden, da schon ein falsch platzierter Schalter später Folgen für die Anordnung des Mobiliars hat.

  1. Die eingesetzten Lösungen sind nicht miteinander kompatibel
    Bei der Produktauswahl muss alles zusammenpassen und am besten dem KNX-Standard entsprechen – damit die jeweiligen Aktoren und Sensoren auch richtig miteinander kommunizieren.

    Weiterlesen: Checkliste: 7 Fehler bei der...

Seite 2 von 2