Bauflash durchsuchen...

Mediadaten

Download
Mediadaten 2018

Anderhalden

Die Dämmung der Bodenplatte sorgt im Neubau für warme Füsse

Mit JACKODUR Atlas von Grund auf gut gedämmt:

Wer heutzutage neu baut, der weiss: Am Thema Energieeffizienz und somit an einer hochwertigen Wärmedämmung führt kein Weg vorbei. Während das Vermeiden der Energieverluste über Fassade und Dach selbstverständlich geworden ist, wird hingegen häufig noch auf einen Wärmeschutz unter der Bodenplatte des Neubaus verzichtet – ein Versäumnis, das nachträglich nicht mehr zu beheben ist. Wir erklären, warum die Bodenplattendämmung so wichtig ist und welche Vorteile sie für das Raumklima bietet.

Ohne Wärmeschutz geht es nicht: Eine hochwertige Wärmedämmung ist wichtig – alleine schon, um die gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz zu erfüllen. Doch häufig wird noch auf eine Wärmedämmung unter der Bodenplatte verzichtet. Allerdings lässt sich dieses Versäumnis später nicht mehr beheben, eine nachträgliche Dämmung ist hier nicht möglich. Ohne Wärmeschutz zum Erdreich kann jedoch viel Wärme verloren gehen. Deshalb sollte eine Bodenplattendämmung stets in die Bauplanung einbezogen werden: Sie sorgt buchstäblich für warme Füsse im Neubau.

Weiterlesen: Die Dämmung der Bodenplatte...

Beton aus dem 3D-Drucker

Additive Fertigung erlaubt freie Gestaltung von Betonbauteilen

Traditionell werden Bauteile aus Beton gegossen. Die dafür notwendige Verschalung begrenzt jedoch die Gestaltungsmöglichkeiten. Neue Freiheiten in der Formgebung ermöglicht der 3D-Druck. Forscherinnen und Forscher an der Technischen Universität München (TUM) experimentieren mit verschiedenen Verfahren, unter anderem dem sogenannten selektiven Binden. Mit dieser Technik ist es jetzt erstmals gelungen, filigrane, bionische Strukturen aus echtem Beton zu drucken.

Passgenaue Implantate, gewichtsoptimierte Flugzeug- und Autobauteile – in vielen Industriezweigen wird der 3D-Druck heute bereits routinemässig eingesetzt. Höchste Zeit, dass auch die Architektur davon profitiert, meint Dr. Klaudius Henke vom Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion der TUM: «Die additive Fertigung wäre für das Bauwesen extrem attraktiv: Sie erlaubt eine grosse Formenvielfalt – und auch bei kleinen Stückzahlen – hohe Wirtschaftlichkeit.»

Gedruckter Beton – so gut wie gegossen

Auf dem Schreibtisch des Forschers steht der Prototyp eines mit 3D-Druck gefertigten Bauteiles: eine 20 Zentimeter hohe, dünnwandige Betonröhre, in deren Innerem sich filigrane Verstrebungen befinden, die das Gebilde stabilisieren. «Vorbild für den Entwurf waren Vogelknochen, die sehr dünn und leicht, aber trotzdem stabil sind», sagt Henke.

Das bionische Bauteil ist tatsächlich äusserst belastbar. Materialuntersuchungen haben gezeigt, dass die Röhre Kräften von 50 Newton pro Quadratmillimeter standhält. Damit ist das gedruckte Material genauso stabil wie herkömmlicher, gegossener Beton.

Weiterlesen: Beton aus dem 3D-Drucker

Seite 2 von 2