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Mediadaten 2018

Wohnen am Bildweiher

Mehrfamilienhaus in Holzbauweise mit Lignatur-Deckenelementen nach SNBS

Wie baut man, wenn das Grundstück unmittelbar an ein Naturschutzgebiet angrenzt? Mit dieser Fragestellung haben sich die Schweizer Architekten Forrer Stieger bei der Planung des Mehrfamilienhauses Kräzern in St. Gallen intensiv auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist ein Holzelementbau, der das Thema Nachhaltigkeit bis ins Detail spielt und als eines der ersten Gebäude in der Schweiz nach dem neuen Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS realisiert wurde.

Für den Geschosswohnungsbau am Naturschutzgebiet Bildweiher wurde ein in die Jahre gekommenes Mehrfamilienhaus abgerissen. Aufgrund der leichten Hanglage und für den Bau einer Tiefgarage wurden Unter- und Sockelgeschoss in Stahlbeton errichtet. Die vier oberen Geschosse sind in Holzelementbauweise errichtet. Der Baustoff Holz überzeugte Bauherr und Architekten aufgrund seiner positiven Eigenschaften in Bezug auf Raumklima, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit sowie seiner natürlichen Anmutung. Im Vordergrund der nachhaltigen Planung stand, ein qualitativ hochwertiges Gebäude mit langer Lebensdauer zu errichten. Hier knüpft der neue Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS an, der möglichst umfassend die Dimensionen Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt umfasst. So wurde bei der Planung des Mehrfamilienhauses nicht nur darauf geachtet, den Energieverbrauch maximal zu reduzieren, sondern es wurde ebenso berücksichtigt, wie sich das Gebäude in seine Umwelt einfügt oder wie viel Mobilität das Gebäude in seinem Umfeld verursacht.

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Projekt «Veranda» gewinnt Studienwettbewerb

Der Studienwettbewerb für fünf Gebäude auf dem Schweighofareal in Kriens ist entschieden. Das Siegerprojekt heisst «Veranda» und stammt vom Architektenteam Lütolf und Scheuner aus Luzern. Die einzigartige Vorgabe «Bauen mit Holz» haben sie gemäss Beurteilungsgremium vorbildlich umgesetzt und schaffen damit einen Mehrwert für das Quartier.

Auf dem Schweighofareal in Kriens entsteht ein neues urbanes Quartier. In Etappen entstehen insgesamt 21 Gebäude. Fünf Gebäude im nördlichen Bereich des Quartiers werden von der Schweighofpark AG und der St. Anna Stiftung erstellt. Für diese Gebäude wurde ein Studienwettbewerb durchgeführt. Eine ausdrückliche Vorgabe war, dass die Gebäude aus Holz erstellt werden sollen, was für einen Studienwettbewerb dieser Art einzigartig war. Die sieben eingeladenen Architekturbüros wurden als Einstimmung zu einer Veranstaltung «Bauen mit Holz» eingeladen und konnten in der Entwurfsphase das kostenlose Angebot einer «Holzsprechstunde» bei einem Holzbauingenieur nutzen.

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PEG und BIM praxisnah

Zweitageskurs Plusenergie-Gebäude & Building Information Modeling (BIM)

Der energie-cluster.ch kombiniert in einem Zweitageskurs die Themen Plusenergie-Gebäude (PEG) und BIM (Building Information Modeling). Die Teilnehmenden bringen ihre Laptops mit und erhalten anhand eines konkreten Beispiels Einsicht in die Vorteile der 3D-Planung am Computer.

Computer mitbringen und im Kurslokal ohne langes Hin und Her ein 3D-Modell auf dem eigenen Bildschirm? Viele mögen die Stirne runzeln: Funktioniert das? Tut es. Der erste der vier Kurse am 16./17.11.17 in Bern liess keinen Zweifel offen. Die Teilnehmenden konnten sich im Vorfeld das Programm «Solibri» mit einem 3D-Modell herunterladen und es im Kurs problemlos mit ihren Rechnern aufrufen und bearbeiten.
«Solibri» vereint Teilmodelle der Fachplanungsbüros, hergestellt mit unterschiedlichen Softwares. Man spricht bei diesem Verfahren von «open BIM», das sich nach Überzeugung der Fachleute in der Schweiz durchsetzen wird. Das Dateiformat IFC (Industrial Foundation Classes) bildet den gemeinsamen Nenner der Teilmodelle, die sich in «Solibri» nach Wunsch zublenden oder isolieren lassen. Am reellen Projekt eines Bürobaus, der aktuell in Zürich in Planung ist, stellten die Teilnehmenden Mengenermittlungen nach eBKP-H (Baukostenplan Hochbau des CRB) an. Sie erfuhren, was eine Kollisionsprüfung beim «Übereinanderlegen» verschiedener Fachplanermodelle zutage fördern kann. Und sie lernten, wie sich Problem- und Fragelisten erstellen lassen, dem wesentlichen Kommunikationsmittel zwischen BIM-Manager und Fachplanen – stets mit 3D-Detaildarstellungen als PDF oder BCF-Datei (BIM Collaboration Format, das sich direkt in die Software für die Fachplanermodelle übertragen lässt).

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Laminat? Na logo! - Hochwertige Dielen in Echtholzoptik verleihen Räumen einen natürlichen Charakter

(epr) Gäbe es ein Lieblingsrezept, um die eigenen vier Wände zu verschönern, bräuchte man verschiedene Zutaten: Zum einen sollte es nur eine kleine Prise Aufwand enthalten, zum anderen ein Endprodukt mit individueller Note hervorbringen. Die verwendeten Ingredienzien sollten zudem gesund sein und uns und unserem Körper langfristig gut tun. So wird uns das Ergebnis rundum und auch nach Jahren noch «schmecken».

So wie wir uns bei Speisen immer eine charakterbildende Verfeinerung, beispielsweise eine leckere Sauce, wünschen, so wollen wir diese auch bei der Gestaltung unseres Zuhauses. Und diese Verfeinerung bietet ein stilvoller Fussboden – prägt er doch das Gesamtbild eines Raumes entscheidend. Genau hier haben sich im Laufe der Jahre Laminatböden immer mehr einen Namen gemacht. Der Experte Logoclic hat in dieser Hinsicht ein sehr breites Sortiment unterschiedlicher Gestaltungsrichtungen zu bieten. Ein Teil davon sind die Dielen der Reihe Vinto. Ihr Geheimnis ist die authentische Echtholzoptik, die Holzböden in nichts nachsteht.

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Kompetenzen aus Architektur und Holzbau gezielt nutzen

Charles von Büren

Holz als Baumaterial bietet technische, ökologische und wirtschaftliche Vorteile. Um diese gezielt zu nutzen, sind spezifische Kenntnisse gefragt, auch bei Architektinnen und Architekten. Diese vermittelt eine Weiterbildung der Berner Fachhochschule praxisorientiert an Objekten wie der Jugendherberge Gstaad-Saanenland.

Kürzlich wurde bei einem Wettbewerb für eine Wohnsiedlung im Raum Luzern Holz als Baustoff bindend vorgeschrieben – eine Premiere. Gleichzeitig erhielten die Büros fachliche Unterstützung durch einen Holzbauspezialisten. Das wirft die Frage auf, ob Planen und Realisieren von Holzbauten spezielles Wissen bedingen und ob sich deren Prozesse von andern Bauweisen unterscheiden?

Planungsprozesse beim Holzbau sind anders

Zwei Spezialisten der Berner Fachhochschule, Ingenieur Andreas Hurst, Studienleiter MAS Holzbau und Architekt Hanspeter Bürgi, Professor für Architektur und Entwurf geben dazu klare Antworten: Für den Holzbau sei tatsächlich ein spezielles technisches und gestalterisches Wissen gefragt. Das Spiel mit den verschiedenen technischen Möglichkeiten von Holz und Holzwerkstoffen sei wesentlich, um für die konkrete Aufgabe die geeignetste Wahl zu treffen. Aber auch der anisotrope und hygroskopische Werkstoff Massivholz wie auch die vielseitigen Holzwerkstoffe müssten verstanden sein, um die volle und sehr langandauernde Leistungsfähigkeit des Holzbaus zu garantieren. Beim Bauen mit Holz geht es darum, alle Bauelemente und technischen Einrichtungen intelligent und effizient zu kombinieren sowie die Möglichkeiten der Vorfertigung, verbunden mit hoher Qualität und kurzer Bauzeit, zu nutzen. Andreas Hurst und Hanspeter Bürgi betonen, dies gelinge, wenn die Kompetenzen der Architektinnen und Architekten, der Holzbauingenieurinnen und Holzbauingenieure wie auch der Holzbauunternehmen gezielt genutzt und diese sehr früh in den Planungsprozess einbezogen werden.

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