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Projekt «Veranda» gewinnt Studienwettbewerb

Der Studienwettbewerb für fünf Gebäude auf dem Schweighofareal in Kriens ist entschieden. Das Siegerprojekt heisst «Veranda» und stammt vom Architektenteam Lütolf und Scheuner aus Luzern. Die einzigartige Vorgabe «Bauen mit Holz» haben sie gemäss Beurteilungsgremium vorbildlich umgesetzt und schaffen damit einen Mehrwert für das Quartier.

Auf dem Schweighofareal in Kriens entsteht ein neues urbanes Quartier. In Etappen entstehen insgesamt 21 Gebäude. Fünf Gebäude im nördlichen Bereich des Quartiers werden von der Schweighofpark AG und der St. Anna Stiftung erstellt. Für diese Gebäude wurde ein Studienwettbewerb durchgeführt. Eine ausdrückliche Vorgabe war, dass die Gebäude aus Holz erstellt werden sollen, was für einen Studienwettbewerb dieser Art einzigartig war. Die sieben eingeladenen Architekturbüros wurden als Einstimmung zu einer Veranstaltung «Bauen mit Holz» eingeladen und konnten in der Entwurfsphase das kostenlose Angebot einer «Holzsprechstunde» bei einem Holzbauingenieur nutzen.

Beste Lösung für beide Gebäudegruppen

Im Sommer hat ein Beurteilungsgremium aus Investoren und Architekten sowie auswärtigen Expertinnen und Experten die Eingaben nach spezifischen Kriterien beurteilt. Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit den Projekten fiel der Entscheid einstimmig auf das Projekt «Veranda» des Architektenteams Lütolf und Scheuner, dipl. Arch. FH/SIA/BSA, Luzern. Das Beurteilungsgremium kam einstimmig zum Schluss, dass das Projekt «Veranda» in beiden Gebäudegruppen die beste Lösung anbietet, also für die zwei Gebäude der Schweighofpark AG zur Horwerstrasse hin sowie für die drei Gebäude der St. Anna Stiftung direkt daneben gelegen. Daher wurde das Projekt entgegen für beide Gebäudegruppen ausgewählt und den beiden Bauherrschaften zur Weiterbearbeitung empfohlen.

Holzbauten bringen Mehrwert für Quartier

Gemäss Beurteilungsgremium ist es dem Architektenteam Lütolf und Scheuner gelungen, mit ihrem Projekt die ortsbaulichen Qualitäten zu stärken. Überzeugt haben insbesondere die durchlaufenden Veranden. «Die horizontale Gliederung der Gebäudevolumen durch die umlaufenden Veranden der Punkthäuser, und die vorgelagerten durchgängigen Veranden der Längsbauten mit ihrer räumlichen Tiefenwirkung, verleihen den Wohnbauten ein feingliedriges und offenes Wesen», heisst es im Bericht des Beurteilungsgremiums. Positiv gewertet wurden zudem die angebotenen Lösungen zum «Bauen mit Holz». So sei dem Siegerteam die Synthese der Konstruktionsvorgabe Holz und der architektonischen Qualitäten der Wohnhäuser in Bezug auf den Ausdruck und die räumlichen Aspekte vorbildlich gelungen. «Das Projekt Veranda schöpft aus diesen spezifischen Vorgaben des Konstruktions- und Materialisierungskonzepts in Holz einen ökologischen Mehrwert für das Quartier und deren Bewohner», schreibt das Beurteilungsgremium weiter. Die gestaffelte Realisierung der Gebäude ist ab Sommer 2018 geplant.

 

www.schweighof-luzern.ch